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Was ist drin?

Rucola ist einer der nährstoffreichsten Salate. Mit seinem Vitamin C Gehalt von 62 Milligramm pro 100 Gramm schlägt das Kraut sogar in diesem Punkt die Orangen! Neben Vitamin C hat Rucola aber noch weitere Trümpfe im Stängel: Magnesium, Zink, Phosphor, Kalzium, Beta-Carotin, Eisen und Kalium zählen zu den wichtigsten Inhaltsstoffen im Rucola. Dazu kommen auch noch Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin E. 

Und sonst so?

Rucola war schon bei den alten Germanen bekannt – nicht als Salat sondern als Potenzmittel. Für alle, die sich jetzt einen großen Sack voller Rucola kaufen wollen – Dass Rucola auch tatsächlich in dieser Hinsicht wirkt, ist nie belegt worden.

Was ist das?

Rucola gehört zu den Kreuzblütengewächsen und pflegt eine Verwandtschaft zu so scharfen Dingern wie Meerrettich, Radieschen oder Kresse. Und das schmeckt man auch: Denn Rucola hat einen kräftigen und leicht scharfen Geschmack. Mit seinen zackigen Blättern könnte man Rucola schnell mit Löwenzahn verwechseln – ist es aber nicht. Denn im Gegensatz zum Löwenzahn blüht Rucola weißlich bis hellgelb. Dabei hat Rucola in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Das Kraut ist sozusagen der Popstar unter den Salaten. Denn schon unsere Omas haben gerne Rucola gegessen, allerdings kennen sie es noch unter dem Namen Rauke. Weil sich das anhört wie die kleine Schwester von Hauke und irgendwie unsexy war, ist das Kraut für lange Zeit aus der deutschen Küche verschwunden. Eine richtige Renaissance hat das Grünzeug in Italien erfahren. Dort wurde es in der mediterranen Küche eingesetzt und unter dem italienischen Namen Rucola auch wieder in Deutschland populär. So hat sich Rucola in den letzten Jahren von der schnöden Salatbeilage zum Extra-Topping auf Pizzen bzw. Pasta hochgearbeitet. Und da wir der Meinung sind, da geht noch mehr – kommt Rucola in unseren green smoothie no. 2.