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Was ist drin?

Spinat galt früher als hoch angepriesener Eisenlieferant. Grund war ein Kommafehler, der es auf viele Nährwerttabellen geschafft hat. Statt erstaunlichen 35 Milligramm enthalten 100g frischer Spinat in der Tat nur 3,5 Milligramm. Doch auch wenn sich der Eisengehalt nicht überdurchschnittlich von anderen Gemüsearten abhebt, kann Spinat mit anderen Inhaltsstoffen glänzen. Neben Nitrat enthält Spinat weitere wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Eisen, Kalium und Magnesium, Lutein, Vitamin C und Beta-Carotine. Eine Schale Spinat deckt den Tagesbedarf an Beta-Carotin und Vitamin K, fast den gesamten Tagesbedarf an Ballaststoffen und 50% des Magnesiumbedarfs. Beta-Carotin verwandelt sich übrigens im Körper zu Vitamin A und regelt somit die Funktion und den Aufbau der Haut und hält die Augen fit.

Was ist das?

Spinat ist ein Blattgemüse, das zur Familie der Fuchsschwanzgewächse zählt. Je nach Art des Spinats (es gibt in etwa 50 verschiedene), wachsen die grünen Blätter zwischen 20 und 30 cm hoch. Spinat stammt ursprünglich aus der arabischen Kultur und wurde von dort nach Spanien exportiert, wo er den Namen espinaca erhielt und Vorlage für unsere deutsche Bezeichnung wurde. Der Spinat, der in unserem green smoothie no. 1 steckt, wird in Deutschland und den Benelux-Staaten angebaut.

Und sonst so?

Popeye kennste oder? Ja genau, der Matrose, der in brenzligen Situationen Spinat aus Konservendosen verschlingt und in Nullkommanix zum Muskeltier mutiert. Aber wusstest Du auch, dass der Comic-Held mehr für den Absatz des grünen Blattgemüses getan hat, als jede Marketingkampagne? In den USA stieg der Spinatkonsum zwischen 1931 und 1936 – den Jahren, in denen Popeye bekannt wurde – um ganze 33% an. Spinatbauern setzten Popeye sogar Denkmäler aus Dankbarkeit für den Push, den der Seemann der Branche verschafft hatte.