Die blühende Anis-Pflanze.

Was ist drin?

Anis enthält viel Eisen, Kalzium, Kupfer, Phosphor und Zink. Zu den Hauptbestandteilen des Gewürzes zählen aber auch ätherische Öle, welche für den besonderen würzig-weihnachtlichen Geschmack und Geruch verantwortlich sind. 

 

Was ist das?

Anis gehört zur Familie der Doldenblütler. Die etwa 60 cm hohen Pflanze wird bei der Ernte an den Spitzen abgeschnitten, getrocknet und anschließend verdroschen. Das klingt hart, aber nur so kommt man an die drei bis fünf Millimeter langen grüngelben bis graugrünen Gewürzsamen. Der würzig-süßliche Anis findet bei uns vor allem in der Weihnachtszeit Anwendung, z.B. in Pfeffernüsse, Lebkuchen, Printen oder Schnaps. Gerade bei der Herstellung von alkoholischen Getränken spielt Anis eine tragende Rolle: Frankreichs Pernod, Griechenlands Ouzo oder der türkische Raki sind hier prominente Beispiele. In unsere Winter Edition Apfelstrudel kommt zwar kein Alkohol rein, dafür aber Anis. Den kriegen wir übrigens aus der Türkei, Syrien & Spanien.

Und sonst so?

Schon die alten Griechen kannten Anis — als natürliches Aphrodisiakum. Vielleicht uferten die antiken Partys nicht etwa aufgrund des übermäßigen Weinkonsums, sondern aufgrund der kleinen Gewürzsamen so oft aus. Heute findest Du sie auch in Jägermeister. Schon klar, wofür Du Dich auf der nächsten Weihnachtsfeier entscheidest. Aber am Katertag danach brauchst Du uns dann auch nicht mehr anzukommen.