Reife Caju-Früchte an einem Baum in Brasilien.

Was ist drin?

Caju-Äpfel enthalten viele gute Dinge, wie beispielsweise Vitamin C (angeblich etwa 5-mal so viel wie eine Orange), Vitamin A, E und B6 sowie wie Eisen und Kalium und Tannine. Also echt geiles Zeug, dieser Caju-Apfel.

Was ist das?

Den Caju-Apfel, auch Kaschu- oder, das ist die englische Schreibweise, Cashew-Apfel, kennt man hierzulande kaum. Cashew-Nüsse hingegen kennt fast jeder (sie stecken auch in unserem Creamie pfirsich-maracuja). Die Heimat unseres Caju-Apfels liegt in Brasilien. Dort wachsen die Caju-Äpfel an großen, immergrünen Bäumen. Sie gehören zu der Familie der Sumachgewächse und sind mit den Mangos und den Pistazien verwandt. Der Caju-Apfel ist etwa 10 cm groß und von gelber bis roter Farbe. Man sollte nie Äpfel mit Birnen vergleichen, aber er könnte der verlorene Zwilling unserer heimischen Äpfel sein. Dabei ist der Caju-Apfel eigentlich gar keine Frucht. Achtung an dieser Stelle wird es ein wenig kompliziert: Der Caju-Apfel ist nämlich der sehr dicke Fruchtstiel der Caju-Frucht. Die Caju-Frucht wiederrum wächst über der uns allbekannten Cashewnuss. Rein optisch kannst Du dir das Ganze auch wie eine auf den Kopf gedrehte Paprika vorstellen, in deren Stiel eine Nuss steckt, in dem Fall die Cashewnuss (oder Du schaust Dir das Bild hier auf der Seite an ;)). Frag uns nicht was sich Mutter Natur da schon wieder gedacht hat. Caju-Bäume werden vor allem in Afrika und Asien angebaut. Die Caju-Äpfel für unseren Smoothie mit Ananas, Minze & Caju stammen aus Brasilien und schmecken süßsauer und (wer hätte es gedacht) leicht nach Apfel.

Und sonst so?

Ob MC Hammer beim Texten seines Songs „You can’t touch this - dädädäddädädädääää“ gerade an Caju-Äpfel gedacht hat, ist nicht bekannt. Jedoch beschreibt sein Lied das Dilemma des Caju-Apfels ziemlich treffend, denn: Die Schale der Caju-Äpfel ist druckempfindlicher als so manches Smartphone-Display (Stichwort: Spider-App). Die ganze Frucht kann dadurch nach der Ernte schlicht nicht transportiert werden, denn sie würde einen längeren Transport nicht überleben. Daher werden alle Früchte, unsere natürlich auch, sofort nach der Ernte zu Püree verarbeitet. "Stop, hammer time!"