Kardamompflanze

Was ist drin?

Kardamomsamen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, wie Borneol, Cineol, Terpineol, Myrcen und Eisen. Wofür das ganze Zeug gut sein soll, wissen wir auch nicht so genau. Aber anscheinend schadet es auch nicht. Denn Kardamom findet sich auch häufig in Salben, Balsame und Badezusätzen wieder. 

 

Was ist das?

Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse. Anders als bei Ingwer, sind hier aber nicht die Wurzeln, sondern die am Fuß der Pflanze austreibenden Zweige interessant, an denen wiederum die Kardamom-Fruchtkapseln hängen. Diese werden in aufwendiger Handarbeit geerntet. Vielleicht zählt Kardamom neben Vanille und Safran deshalb zu einem der teuersten Gewürze weltweit. Aber Obacht: Es gibt auch minderwertige Versionen – die heißen dann Java-Kardamom. Schon die alten Römer kannten die aromatischen Samen und verwendeten sie in zahlreichen Speisen. Doch das exotisches Gewürz verfeinert nicht nur Mahlzeiten, sondern auch Getränke, wie Kardamom Tee, Kaffee oder eben unsere Winter Edition Apfelstrudel zum Trinken. Kardamom Gewürz an sich – unserer kommt aus Guatemala – schmeckt süßlich-scharf und erinnert etwas an Eukalyptus. #kardanomnom

Und sonst so?

In Indien schwören Schnulzensänger auf die Wirkung von Kardamommilch. Vorm Auftritt zu sich genommen, soll diese die Stimme geschmeidiger machen. Also: Vor dem nächsten Karaoke-Auftritt besser mal einen Schluck Karda-Milch zwischen die zwei Kölsch packen!