Braune Leinsamen kurz vor der Ernte in Deutschland

Was ist drin?

Die Übersetzung des lateinischen Namens „Linum usitatissimum“ verrät schon allen, die fließend Latein sprechen, was es mit dem Leinsamen auf sich hat: äußerst nützlicher Lein. Der wohl prominenteste Nutzen des kleinen Korns soll die Anregung der Verdauung sein, die vor allem durch die Schleimstoffe in der Samenschale verursacht werden soll (damit es mal wieder richtig flutscht). Leinsamen bestehen zu 30–45 % aus Öl (unter anderem aus Linolensäure, was zu den Omega-3-Fettsäuren und damit zu den berühmten guten Fetten zählt). Außerdem stecken in Leinsamen 25 % Ballaststoffe sowie 25 % Eiweiße, Vitamin B2, B3 & B6 und eine ordentliche Portion Magnesium.  

 

Was ist das?

Lein ist nicht nur der Diminutiv aka Verniedlichungsform (vergleiche dieses schöne Lied hier), Lein ist auch eine Pflanzengattung innerhalb der gleichnamigen Leingewächse. Bei Lein handelt es sich um krautige Pflanzen oder Sträucher, die mit leider nur kurzlebigen, aber hübschen Blüten in einem Lila-Blau-Ton bewachsen sind. In unserer Smoothie Bowl purple steckt der Samen der Leinpflanze, der ca. 3 mm lang ist und eine bräunliche Farbe hat. Die Herkunft der Leinpflanze ist bislang unbekannt – unsere braunen Bio-Leinsamen kommen aber ganz sicher aus Deutschland. In jeder Smoothie Bowl purple steckt ein Teelöffel Leinsamen, was ca. 441 einzelnen Samen entspricht (hat der Praktikant gezählt, deswegen: Alle Angaben ohne Gewähr).

Und sonst so?

Wir haben lange überlegt, was man „sonst so“ über Leinsamen schreiben kann. Da kam wieder der Praktikant um die Ecke und meinte: Schreib doch, dass Leinsamen leinsame Spitze sind oder mach den Witz mit Leinöl-Richie. Seitdem fordert er außerdem ein regelmäßiges gemeinsames Leinsamen nach Feierabend. Komischer Typ.