Maulbeeren am Maulbeerbaum

Was ist drin?

In Maulbeeren stecken eine Menge Mineralstoffe & verschiedene Vitamine, vor allem B-Vitamine. Daneben enthält die längliche Beere sehr viel pflanzliches Eiweiß und eine ordentliche Portion Kalium und Natrium. Damit reiht sie sich ein in die Liga der so genannten Superfoods.

 

Was ist das?

Optisch erinnert die Maulbeere an eine zu lang geratene Kreuzung aus Him- und Brombeeren, doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Botanisch verwandt ist sie mit den beiden Beeren nicht, sie gehört zur Gattung der – Überraschung – Maulbeergewächse (für die alten Lateiner unter Euch auch „Moraceae“ genannt). Die Maulbeere an sich ist ein richtiger Oldie, gehört sie doch zu den ältesten kultivierten (also von Menschenhand angebauten) Pflanzen der Welt: Schon vor mehreren tausend Jahren pflanzten die Menschen erste Maulbeerbäume in Asien an.
Hierzulande ist die Maulbeere vor allem in  getrockneter Form bekannt, frische Maulbeeren findest Du in der Regel nicht. Der Grund: Maulbeeren sind so empfindlich, sie würden den Transport nach der Ernte nicht unbeschadet überstehen. Unsere Maulbeeren –  wir verwenden frische Maulbeeren ­werden daher unmittelbar nach ihrer Ernte püriert.
Unsere Maulbeeren stammen übrigens aus der Türkei. Wir verarbeiten schwarze Maulbeeren, sie schmecken viel intensiver als ihre roten oder weißen Artgenossen. Ihren süßlichen Geschmack stopfen wir Euch daher gerne ins Mäulchen – und zwar mit unserer Smoothie Bowl purple.

Und sonst so?

Vor ein paar hundert Jahren wurden in Südeuropa von jetzt auf gleich Maulbeerbäume in rauen Mengen angebaut. Der Grund: Kleidung aus Seide lag voll im Trend (so wie diese Bauchtaschen bei Bloggern derzeit). Und um Seide herzustellen, brauchte man Seidenraupen – und zwar sehr, sehr viele Seidenraupen. Und was war die Leibspeise der kleinen, nimmersatten Raupen? Die Blätter des Maulbeerbaums. Doch die Seiden ändern sich: Heute wird die Maulbeere vornehmlich wegen ihrer saftigen Früchte angebaut.